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Treppe

 

Ältere Treppen sind oft ausgetreten, die Vorderkanten abgerundet oder vorstehend. Die Beläge sind zu stumpf, um den Fuss mühelos vorschieben zu können, oder nicht ordentlich befestigt. Diese Mängel lassen sich rasch beseitigen. Damit das Treppensteigen sicher und trainierend wird, braucht es gleichmässig breite Treppenauftritte und zum Ausruhen Sitzmöglichkeiten auf den Zwischenpodesten. Wendeltreppen sind deshalb ungeeignet.

 

Beleuchtung 

 

Als Beleuchtung eignen sich indirekt strahlende Lichtquellen, die ein blend- und schattenfreies Licht erzeugen. Einzelne Lampen sind nicht in der Lage, einzelne Stufenkanten deutlich voneinander abzuheben. Durch kontrastreichen Markierung können sie zusätzlich hervorgehoben werden. Lichtschalter für das Treppenhaus sollten von der Wohnung aus bedienbar sein, damit nicht im Dunkeln gesucht werden muss. Es eignen sich auch Techniken, die bei beim Betreten des Treppenhauses automatisch das Licht einschalten und es nach einer eingestellten Zeit langsam abdimmen. Sie verhindern, dass man plötzlich völlig im Dunkeln steht.

 

Handlauf

 

Handläufe müssen beidseitig angebracht werden und sollten 30 cm waagrecht über das Treppenende hinausreichen. Das verhindert, dass man noch auf der Treppe ins Leere greift oder nach hinten greifen muss. Das Ende sollte so geformt sein, dass man sich nicht mit Kleidungsstücken oder dem Ärmel verfängt.

 

Sicherungen: in Vorbereitung

Gefährliche Treppe

 

Diese steile Treppe hat unregelmässige Stufenbreiten, das Geländer ist zu niedrig und ein zweiter Handlauf fehlt. Die Stufenkanten sind farblich nicht hervorgehoben und stehen über. Alles hochgefährlich!

 

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Ein schwenkbare Treppensperre für Rollifahrer
Ein schwenkbare Treppensperre für Rollifahrer, aber ungeeignet für Demenzpatienten

© Peter Heubüschl