Newsletter 26.2.10 von Forest Finance
Wer googelt, verbraucht Energie. Schließlich benötigt eine funktionierende Suchmaschine eine Menge Mitarbeiter, Datenleitungen und Rechner. Es geht aber auch einen Tick ökologischer, denn mittlerweile gibt es eine ganze Reihe „grüner“ Suchmaschinen. Diese arbeiten zwar mit den großen Suchmaschinen zusammen, spenden den Gewinn aber oder stellen die Suche klimaneutral. Drei davon stellen wir Ihnen hier vor.
Ecosia wurde zur UN-Klimakonferenz im Dezember 2009 gestartet und basiert auf den Suchmaschinen Bing und Yahoo. Mindestens 80 Prozent der Einnahmen aus Sponsorenlinks gehen an ein Regenwald-Schutzprogramm des WWF im Juruena Nationalpark, der Rest wird zur Kostendeckung verwendet. Ecosia läuft mit Ökostrom.
Forestle ist bereits seit August 2008 online und basiert auf der Suchmaschine Yahoo. 10 Prozent der Erlöse aus Sponsorenlinks behält Forestle für Verwaltungskosten ein, 90 Prozent werden an das „Adopt an Acre“-Programm der Partnerorganisation The Nature Conservancey gespendet und kommen somit ebenfalls dem Regenwald zu Gute. Klimafreundlich wird Forestle durch den Kauf von CO2-Zertifikaten für erneuerbare Energien.#
Wer nicht auf die Google-Suche verzichten will, ist bei Znout, der einzigen auf Google basierenden grünen Suchmaschine richtig. Znout steht für „zero negative output“, denn ebenso wie mit Forestle können Sie auch mit Znout klimafreundlich suchen. Gespendet wird hier allerdings nicht.
Weitere grüne Suchmaschinen finden Sie unter treehugger.com.
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